Präambel

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Produkt-ISBN: 9783956542718
Inhaltsverzeichnis
Zusätzliche Informationen
Apulien: Die Vorschau
Hintergründe & Infos
Landschaft und Geologie
Flora und Fauna
Klima und Reisezeit
Geschichte
Vor- und Frühgeschichte
Griechen, Römer und Byzantiner
Normannen und Staufer
Anjous, Aragonier, Habsburger und Bourbonen
Risorgimento und L’Unità
20. Jahrhundert bis heute
Kunst und Kultur
Archäologisches
Höhlenkirchen (Chiese rupestri)
Die apulische Romanik
Burgen und Schlösser
Lecceser Barock
Ländliche Kulturbauten
Musik
Anreise
Unterwegs in Apulien
Sportliche Aktivitäten
Übernachten
Essen und Trinken
Auf einen Blick
Ärztliche Versorgung/Notfall
Botschaften und Konsulate
Einkaufen
Eintrittspreise/Ermäßigungen
Feiertage
Geld
Internet/WLAN
Internetseiten für die Reiseplanung
Ländervorwahlen
Landkarten
Literatur
Öffnungszeiten
Post
Telefonieren
Touristeninformationen
Apulien
Gargano
Die Küste des Gargano
Manfredonia
Mattinata
Baia delle Zagare und Spiaggia di Vignanotica
Vieste
Santa Maria di Merino und Spiaggia di Scialmarino
Peschici
Rodi Garganico
Varano und Lago di Varano
Lesina und Lago di Lesina
Tremiti-Inseln (Isole Tremiti)
Isola di San Domino
Isola di San Nicola
Das Vorgebirge des Gargano
Vico del Gargano
Foresta Umbra
Monte Sacro
Monte Sant’Angelo
San Giovanni Rotondo27.500 Einwohner
San Marco in Lamis
Rignano Garganico
Tavoliere und Monti Dauni
Der Tavoliere di Foggia
Foggia
Lucera
Troia
Ordona (Herdonia)
Monti della Daunia
Sant’Agata di Puglia
Bovino
Orsara di Puglia
Roseto Valforte
Costa di Bari
Margherita di Savoia
Canne della Battaglia
Barletta
Trani
Bisceglie
Molfetta
Giovinazzo
Bitonto
Bari
Conversano
Polignano a Mare
Monopoli
Egnazia
Savelletri und Fasano
Torre Canne
Die Murgia mit Valle d’Itria
Die Murgia
Canosa di Puglia
Castel del Monte
Andria
Ruvo di Puglia
Gravina in Puglia
Altamura
Matera
Gioia del Colle
Valle d’Itria
Noci
Putignano
Grotte di Castellana
Alberobello
Locorotondo
Martina Franca
Cisternino
Ceglie Messapica
Ostuni
Salento
Der Tavoliere di Lecce
Brindisi
Mesagne
Abbazia Santa Maria di Cerrate
Copertino
Lecce
Die Küste des Salento
Von Casalabate bis San Cataldo
Riserva Naturale Le Cesine und Acaia (Acaya)
San Foca und Roca Vecchia
Torre dell’Orso und Sant’Andrea
Alimini-Seen und Umgebung
Otranto
Uggiano la Chiesa und Porto Badisco
Santa Cesarea Terme
Castro
Tricase und Tricase Porto
Santa Maria di Leuca
Ionische Küste zwischen Punta Ristola und Torre San Giovanni
Gallipoli
Santa Maria al Bagno und Santa Caterina
Porto Cesareo
Die salentinische Murgia
Nardò
Galatina
Grecìa salentina
Muro Leccese
Maglie
Cutrofiano
Casarano
Specchia
Golf von Tarent
Die Ionische Küste (Costa jonica)
Die Küste östlich von Tarent
Tarent (Taranto)
Die Küste westlich von Tarent
Metaponto (Metapontion)
Terra delle Gravine und Murge Tarantine
Ginosa und Laterza
Castellaneta
Massafra
Grottaglie
Francavilla Fontana
Oria
Manduriaca. 32.000 Einwohner
Kleiner (Rad-)Wanderführer
Wanderung 1: Küstenweg zum Vignanotica-Strand
Wanderung 2: Isola di San Domino - Pinien und Steilküste
Wanderung 3: Rundweg durch die Foresta Umbra
Radwanderung 4: Durch das romantische Tal der Trulli
Wanderung 5: Entlang der Küste zur Torre Guaceto
Wanderung 6: Küstenweg zum Capo d’Otranto
Radwanderung 7: Rundtour durch den Absatz des Stiefels
Wanderung 8: Im Naturpark Portoselvaggio
Wanderung 9: Am Rand der Gravina di Laterza entlang
Etwas Italienisch
Speiselexikon
Index
Alles im Kasten
Zahlen und Fakten zu Apulien
Der Acquedotto pugliese: Ohne Wasser kein Leben
Die schönsen Strände in Apulien
Eine Auswahl typischer Qualitätsweine aus Apulien
Rätselhafte Trabucchi: Phönizische Fischfangapparate?
Die Vögel des Diomedes
Padre Pio: Stigmata am Körper und Wanzen im Beichtstuhl
Kalifenhafter Luxus: Die ehemalige Kaiserresidenz zu Foggia
Warum die Schlacht von Cannae noch nicht geschlagen ist
Ein denkwürdiges Ritterduell: La Disfida di Barletta
Der heilige Nikolaus: Ein wundertätiger Bischof aus Kleinasien
Die drei Grazien
I Sassi: Ein kurzer Steifzug durch die Geschichte der Schluchtenstadt
Bianca Lancia: Legenden um ein mittelalterliches Liebespaar
Fantasievolle Plattenbauten: Die Trulli im Itria-Tal
Widerstandsfähige Lasttiere: l’Asino di Martina Franca
Aus Pappe gemacht: Cartapesta-Kunst
Ein Fußboden, der viel zu erzählen hat
Der Malladrone: Die hässlichste Statue Italiens
La Notte della Taranta: Megafestival in einem kleinen Salento-Dorf
Kostbares Rot: Reichtum aus dem Meer
La Città della Ceramica: Wo der Ton den Ton angibt
Kartenverzeichnis
Alberobello
Altamura
Bari
Barletta
Brindisi
Costa di Bari
Egnazia (Ausgrabungsgelände)
Foggia
Gallipoli
Gargano
Golf von Tarent
Lecce
Lucera
Martina Franca
Massafra
Matera
Monopoli
Murgia/Valle d'Itria
Ostuni
Otranto
Salento
Tarent (Taranto)
Tavoliere/Monte Dauni
Trani
Tremiti-Inseln
Übersicht der Wanderungen
Vieste
Wanderung 1
Wanderung 2
Wanderung 3
Wanderung 4
Wanderung 5
Wanderung 6
Wanderung 7
Wanderung 8
Wanderung 9
Zusätzliche Informationen
GPS Mittels GPS kartierte Wanderung. Waypoint-Dateien zum Downloaden unter: www.michael-mueller-verlag.de/gps
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eine schöne Wanderung oder ein nettes Hotel entdeckt?

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Andreas Haller, Stichwort „Apulien“ |
c/o Michael Müller Verlag GmbH |
Gerberei 19, D - 91054 Erlangen |
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Impressum
Text und Recherche: Andreas Haller Lektorat: Angela Nitsche, Neuauflage: Carmen Wurm Redaktion: Heike Dörr Layout: Susanne Beigott Karten: Hans-Joachim Bode, Theresa Flenger, Judit Ladik, Franziska Maaser, Michaela Nitzsche, Annette Seraphim, Gábor Sztrecska Fotos: Alle Fotos von Andreas Haller außer: Florian Fritz: S. 12/13, 60 (oben), 62, 86, 116.; Anna John: S. 41; Melitta Karl: S. 12, 369, 381, 386; Ivano Puzzovio (www.ifotop.it): S. 14/15, 328, 401; Fototeca ENIT: S. 5; Dieter Scherk: S. 21 Covergestaltung: Karl Serwotka Covermotive: oben: Adriaküste bei Roca Vecchia (Andreas Haller), unten: Rione Monti in Alberobello (Andreas Haller), Innentitel: Gargano-Küste (Fototeca ENIT)
8. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2015
Unterwegs mit Andreas Haller
Bei meinem ersten Apulienbesuch war ich noch nicht einmal volljährig. Damals setzte ich auf der klassischen Route mit der Fähre von Griechenland nach Italien über und landete in Brindisi. Von dort machte ich zunächst der Trulli-Gegend meine Aufwartung, bevor ich weiter nach Norden zum Castel del Monte reiste. Auf die berühmte Hinterlassenschaft des großen Staufers war ich damals am meisten gespannt. Immerhin wuchs ich die längste Zeit meiner Kindheit und Jugend in der „Stauferstadt“ Waiblingen bei Stuttgart auf. Daher auch mein frühes Interesse für Apulien, die Wahlheimat Friedrichs II., und der sehnliche Wunsch, Castel del Monte von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten.
Mittlerweile lebe ich zwar längst nicht mehr im Schwäbischen, die Zuneigung zu Apulien hingegen ist geblieben. Allerdings sind es heute weniger die staufischen Kultstätten im Norden der Region, die mich am meisten faszinieren. Am wohlsten fühle ich mich inzwischen im Süden: Der Salento überzeugt mich jedes Mal aufs Neue durch die Freundlichkeit der Menschen sowie sein faszinierendes Licht, das der Landschaft eine suggestive Stimmung verleiht. Außerdem gibt es für mich bei allen meinen Besuchen Neues und Faszinierendes zu entdecken, von dem Vieles in vorliegendes Reisehandbuch einfließen konnte. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Reisen, Entdecken und Erleben!
Apulien: Die Vorschau
Inhaltsverzeichnis
Landschaft
Kunst und Architektur
Küche
Baden
Wandern und Radfahren
Kinder
Bella Figura
Landschaft
„Wegen der Spiegelung der Sonne im sei das Licht in Apulien so satt und warm“, schreibt die Schriftstellerin Francesca in ihrer Familiensaga „Casa Rossa“. Das Licht im Südosten Italiens fasziniert die Menschen seit jeher, nicht nur im Salento, wo die erwähnte Fiktion verortet ist. Es verzaubert die überwiegend flache Landschaft, besonders am Nachmittag, wenn die rotbraune Erde unter den gleißend-grünen Olivenbäumen leuchtet. Aber Apulien ist nicht nur flach: Schroff ragt die Garganoüste in die Adria, das Vorgebirge stemmt sich auf 1000 m Höhe empor. Auch der Nationalpark Hochmurgia mit den markanten Schluchten sowie die Salento-Halbinsel ganz im Süden präsentieren sich als abwechslungsreiches Kulturland. Die schönsten Küstenabschnitte finden sich im Gargano und im Salento. Aber auch die Dünen- und Marschlandschaften nördlich und südlich von Brindisi und an der Ionischen Küste wissen zu überzeugen. Manchmal kommt gar ein wenig Nordseestimmung auf.
Kunst und Architektur
Gerüchten zufolge müssen Kunstliebhaber die Apulienreise regelmäßig verlängern, weil die Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht reicht. Es ist nicht leicht, aus der erklecklichen Liste der Denkmäler Beispiele herauszugreifen: den grandiosen Mosaikfußboden i, die Apsis der Kathedrale von Troia, das Kastell in Barletta, die weiß getünchte Altstadt von Ostuni oder das Hafenensemble von Trani. Natürlich darf die steinerne „Krone Apuliens“, Castel del Monte, auf der undreise nicht fehlen. Und im Süden machen Bauernhäuschen auf sich aufmerksam, die wie Zipfelmützen aus den Weinbergen und Olivenhainen ragenie Trulli im Valle d’Itria. In den Schluchten der Hochmurgia wiederum sind es die freskenten Höhlenkirchen, e die Herzen der Kunstkenner höher schlagen lassen. Wie gesagt, die Zeit reicht bei weitem nicht aus...
Küche
Trotz aller Baudenkmäler, antiker Ausgrabungsstätten, barocker Fassaden: Italiener wichtigstes Kulturgut ist die Küche. Wie in den meisten italienischen Regionen beruht sie auf dem Grundsatz der Bodenständigkeit, schließlich weiß man, woher man kommt. Die apulische Kochkunst ist aus der Armut geboren; einfache Brot- und Gemüsegerichte bereichern seit jeher die Bauerntafel; Fleisch oder gar Fisch war lange Zeit nur etwas für „die da oben“, für begüterte Junker, die sich an der heimischen Krume gütlich taten, oder für betuchte Fremde, die Jahr um Jahr an den sonnigen Gestaden ihre mitgebrachte Schwermut auskurierten... Heute experimentieren die Köche mit den traditionell überlieferten Rezepten, versehen diese mit einem Schuss Kreativität und wünschen natürlich nichts mehr als die Zufriedenheit ihrer Gäste.
Baden
Wenn Küstenkilometer nicht reichen, um ein geeignetes Plätzchen zu finden, dann hilft wohl nur noch der Ur-Ozean. Den landschaftlichen Höhepunkt bildet die von weißen Kalkfelsen geprägte Garganoüste. Im Sommer ist es hier natürlich rappelvoll, denn nicht nur die Badetouristen tummeln sich an den Sandstränden, sondern Wind- und Kitesurfer. Leben und leben lassen, heißt die Devise, wem es zu eng ist, der muss auf die Nebensaison ausweichen. Am Ionischen Meer wiederum, dem zweiten Badeparadies, gibt es keine Vor- oder Nachsaison. Im Juli und August herrscht hier der Ausnahmezustand, ansonsten fast gespenstische Leere. Wundervolle Badestrände kennt auch die Salento-Halbinsel. Vor allem auf der adriatischen Seite wechseln sich Pinienwald und Sanddünen, steile Fjordküsten und sanfte Moränen ab. Hier liegen auch die besten Tauchreviere, die besten Adressen finden Sie - wie immer - im Reiseteil des Buches.
Wandern und Radfahren
Autofahrer sollten auf Küstenstraßen aufgrund der vielen Radfahrer wachsam sein. Die ohnehin adsportbegeisterte italienische Nation hat im Südosten des Stiefels die geeignete Projektionsfläche für ihren Ehrgeiz gefunden. Die Region ist überwiegend flach, der Parcours scheint deshalb nicht übermäßig fordernd. Doch weit gefehlt: Wenn an der Küste der kalte Fallwind ins Gesicht bläst oder sich der Anstieg zu den 800 m hoch gelegenen Foresta Umbra zur schweißtreibenden Angelegenheit entwickelt, dann weiß man am Abend, was man getan hat. Übrigens ist bei letzterer Tour das Mountainbike geeigneter, was auch für de topografisch anspruchsvollen gilt. Mit dem Tourenrad lässt es sich in der Murgia und auf den Nebenstraßen im Salento ausgezeichnet radeln. we sich Apulien bislang nicht als explizite Wanderregion ausgewiesen hat. Neun Wander- und Radwandertouren stellen wir Ihnen im des Buches (→S.) ausführlich vor.
Kinder
Die Kinderfreundlichkeit der Italiener ist . Und obwohl inzwischen das Land ans Ende der europäischen Geburtenstatistik gerutscht ist, hat sich daran nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Wer gemeinsam mit den Bambini an den Stiefel reist, dem wird sich manch spontane Begegnung mit den Einheimischen eröffnen. Aber die Kinder sollen sich auch wohlfühlen im Zielgebiet. Ideale Bedingungen für einen Familienurlaub bieten die Küstenorte mit langen Sandstränden, wo das Wasser relativ seicht ist. Ältere Kinder können schon einmal eine kürzere Küstenwanderung mitmachen, z. B. zum Vignanotica-Strand an der Küste des Gargano oder im Naturpark Portoselvaggio. Auch das eine oder andere kulturelle Highlight wird die Kids faszinieren, u. a. das Museo Faggiano oder das MUSA in der Barockmetropole Lecce. Natürlich bleiben die Kleinen am liebsten am Meer, doch auch der eine oder andere Agriturismo im Hinterland präsentiert sich kinderfreundlich.
Bella Figura
Süditaliener lieben die Schönheit, diese Eigenschaft verbindet sie mit dem Rest der Welt. Wer auf der Suche nach der ästhetisch reinen, erhabenen und künstlerisch-stilistisch wertvollen Ausdrucksform ist, sollte sich baldmöglichst auf Spurensuche in Apulien begeben. Das antike Mosaik der drei Grazien in Egnazia wäre vielleicht ein guter Ausgangspunkt einer solchen Herzensbildungsreise. Oder doch eher die azurblauen Buchten der Tremiti-Inseln? Oder gar ein Besuch im Nationalmuseum zu Tarent? Der beste Ausgangspunkt für eine Reise in Sachen Ästhetik ist jedoch Gallipoli ganz im Süden: Dort ist nämlich in einer Kirche der Mallarone zu bewundern - die hässlichste Figur Italiens. „Bella figura“ machen die Italiener auch beim abendlichen Auf und Ab im Stadtzentrum, der asseggiata. Wer sich als gut gekleideter und freundlich umherblickender remder hinzugesellt, erntet hin und wieder einen fröhlichen Zuruf. Denn in Apulien weiß man so etwas zu schätzen.
Hintergründe & Infos
Auf einem Felssporn ragt die Altstadt von Vieste ins Meer